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Forum Safety & Security 2019

8.- 10. Juli 2019, Stadthalle Sindelfingen

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Vielen Dank an alle Teilnehmer, Referenten und Aussteller!


Knapp 300 Teilnehmer, Referenten und Aussteller besuchten am 12. und 13. September das Forum Safety & Security 2018, das in diesem Jahr erstmals in Sindelfingen stattfand.

Rückblick auf das Forum Safety & Security 2018:


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Was hat ein Einhorn mit einem IT-Angriff zu tun? Antworten darauf lieferte Jens Wiesner vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in der ersten Keynote des Forums Safety & Security:

"Auch wenn noch nie jemand ein Einhorn gesehen hat, gehen Sie mal davon aus, sowas gibt es". Gleiches gelte im übertragenen Sinne für IT-Angriffen. Insofern komme es darauf an, ‚Jäger‘ zu haben, die dieses Einhorn finden und aufspüren können. Wiesner appellierte daher an die Zuhörerschaft: „Bereiten Sie sich darauf vor - denn die Einhörner sind nicht immer freundlich!"

Am Beispiel des Cyber-Angriffs Triton, der Ende 2017 bekannt wurde, machte der Security-Experte in seinen weiteren Ausführungen zudem den Schulterschluss zur Funktionalen Sicherheit deutlich: Der Vorfall sei ein gezielter Angriff auf den ein Safety-System einer prozesstechnischen Anlage im Nahen Osten gewesen mit dem Ziel, die Anlage zu zerstören. Bemerkenswert bei diesem Fall: Die Angreifer waren über ein Jahr lang im System, wurden aber nicht als Bedrohung identifiziert.

In der zweiten Keynote ging Holger Laible, Mitarbeiter in der Division Digital Factory von Siemens, auf die Unterschiede von Safety & Security ein – etwa die komplett unterschiedlichen Zeitstrecken:

"Bei der Informationssicherheit müssen wir sehr viel reaktiv machen und dementsprechend in der Anlagen während des Betriebs viel beobachten. Bei Safety hingegen macht man alles eher am Anfang." Darüber hinaus gebe es auch sehr unterschiedliche Gesetze, Regulierungen und Normen für die Cybersicherheit auf der einen und die Funktionale Sicherheit auf der anderen Seite. Mit der IEC TR 63069, die noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll, sei nun aber eine Zusammenführung beider Disziplinen geplant.

Nach den beiden Keynotes verteilten sich die Teilnehmer auf die vier Slots ‚Industrie‘, ‚Methoden & Tools,‘ ‚Automotive‘ sowie ‚Medizinelektronik‘.

Zum ersten Mal erhielt auch die Medizinelektronik einen eigenen Track.

Die digitale Transformation der Medizin ist in vollem Gange. Auch wenn Deutschland dabei noch etwas hinter her hinkt, so müssen auch wir uns hierzulande eines immer wieder ins Gedächtnis rufen: Jede elektronische und digitale Komponente erhöht auch die Angriffsfläche für Gesundheitseinrichtungen. Das bewies nicht zuletzt der Fall des Lukas-Krankenhauses aus dem Jahr 2016.

Der Angriff zeigt aber auch: Es reicht nicht, seine Mitarbeiter zu schulen und zu warnen. Denn trotz entsprechender Vorkehrungen hatten die Kriminellen in Neuss ein leichtes Spiel, in das System zu gelangen. Wer sich oder seine Anwender schützen will, muss vor allem verstehen, worauf es Hacker im Gesundheitswesen abgesehen haben. Davon ist auch Jürgen Belz, Geschäftsführer von Prometo überzeugt. Belz eröffnete mit seinem Beitrag den Vortragstrack »Medizinelektronik«, der in dieser Form erstmals zum Programm des Forum Safety & Security gehörte.

In den Pausen hatten die Besucher die Möglichkeit, sich an den Ständen der 17 Aussteller im Detail über deren Produkte und Lösungen zu informieren.

Bereits am Vortag des zweitägigen Kongresses führte Functional-Safety-Spezialist Dr. Olaf Winne, Lamtec Leipzig, Neu- und Quereinsteiger mit seinem Tagesseminar in die Grundlagen der Thematik ein.

Save the Date:
Im kommenden Jahr findet das ‚Forum Safety & Security‘ ­ wiederum in der Stadthalle Sindelfingen statt - und zwar vom 8. bis 10. Juli 2019.

 
 

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